5. Herren – TTG 5: Pleite im Duell um Platz 2 (5:9)

In der 1. Bezirksliga trafen sich gestern die Verfolger von Walddörfer 2 zum Topspiel des Spieltages in Ahrensburg. Wir mussten gestern Alex, der lieber anderweitigen Vergnügungen nachging, ersetzen. Bei TTG fehlte Sportsfreund Konietzny. Wir fanden mit Maarten Ramm gleichwertigen Ersatz und bei TTG spielte Gerken aus dem oberen Paarkreuz der 6. TTGs doppelt.

Unsere Gastgeber spielten also in der Aufstellung Bremer, Biendarra, Thonemann, Gerken, Günter und Hiller. Wir spielten mit Jonasz, Maarten, Oliver, Julian, Malte und Fabian. Vor dem Spiel wurden wir von Gerrit Thonemann erstmal zum Favoriten erklärt: „Wir sehen uns eher im Mittelfeld der Liga.“ Wie sich später zeigen sollte, konnten wir mit dieser Rolle leider nicht umgehen.

Nun zum Spiel: In den Doppeln starteten Thonemann/Günter gegen Jonasz/Malte. Hab von dem Spiel nichts gesehen, aber anscheinend fehlte unserem 2er Doppel ein paar Prozente um das erfahrene Doppel 1, welches aufgrund des Abwehrspiels des Antis von Thonemann nicht einfach zu bespielen ist, zu legen. (0:3, -11-9-8) Julian und ich bekamen mit dem Jungspund Bremer und dem Ersatzspieler Gerken eine ordentliche Aufgabe: Im ersten Satz machte Bremer mit schönen Topspins und platzierten Anspielen das Spiel. Wir konnten nur vereinzelt was entgegen setzen und so ging der Erste weg. In den folgenden Sätzen konnten wir uns steigern und Bremer immer wieder mit platzierten Topspins und kurzen Ablagen unter Druck setzen, so dass wir jetzt am Drücker waren und den Zweiten und Dritten gewinnen konnten. Der Vierte Satz ging leider knapp weg (ein wenig planlos rumgebolzt…), sodass wir in den Fünften mussten, aber am Ende mit guten Platzierungen den Satz und damit das Spiel für uns entscheiden konnten. (3:2, -7+10+3-10+8) Unser 3er Doppel mit Maarten und Fabian musste der Rechts-links Kombi Biendarra/Hiller in einem offenen Spiel zum 3:1 Sieg gratulieren. Die TTGler haben immer wieder mit starken VH-Topspins das Spiel dominiert. (1:3, -11+7-7-12)

1:2 nach den Doppeln

Die Einzelansetzung erfolgte in abweichender Reihenfolge: Zu erst ging Julian gegen den LKZ-Ritter TTGs Thonemann (bis dato 12:1 in der Mitte) an den Tisch. Julian konnte ganz gut mitspielen, aber um Punkte zu erzwingen reichte es nicht. Immer wieder bekam Julian Probleme mit dem Schnittwechsel des Antis in Verbindung mit Schlägerdrehen und so weiter. Die Folge war ein klares 0:3 (-8-7-10). Julian dazu: „Gegen Anti werde ich nie warm, der dritte Satz hätte auch nichts gebracht.“ Danach spielte Maarten gegen Tim Bremer. Die beiden kennen sich bestens aus gemeinsamen Kaderzeiten und freuten sich auf das Duell. Im Ersten konnte Maarten gegen den aktiveren Linkshänder Tim gut mit platzierten Blocks punkten. In den folgenden Sätzen wurden Tims Vorhand und Rückhand Topspins immer sicherer, sodass Maarten hätte selber mehr machen müssen. Leider ging das nicht so einfach. Schade! (1:3, +8-8-8-10) Am Nebentisch spielte Jonasz gegen Biendarra, der sau schnell auf den Beinen ist und eine starke Vorhand hat. Diese stärken nutzte Biendarra immer wieder. Jonasz hatte leider nicht genug entgegen zu setzen. Ein paar gute Aufschläge und reingehobene Topspins reichen da nicht. (1:3, -7-8+7-7)

1:5 Kaltstart! (Übrigens war es super kalt in der Schimmelmannstraße…) Die Favoritenrolle haben wir schnell abgegeben!

Jetzt kam unser unteres Paarkreuz an die Tische: Malte spielte gegen Hiller und Fabian gegen Thorben Günter. Malte konnte die starke Vorhand des Linkshänders mit guten Aufschlägen und platzierten Schupfbällen umgehen und selbst durch Topspins immer wieder punkten. (3:1, +7-8+8+6) Fabian konnte mit viel Biss, krummen Aufschlägen und weichen Toppis das Match für sich entscheiden und sicherte damit den dritten Punkt für uns. (3:1, +4-7+7+10) Am Ende der ersten Einzelrunde durfte ich dann endlich an den Tisch. Ungewohnt spät und völlig unterkühlt startete ich gegen den warm gespielten Gerken (hatte schon drei Spiele hinter sich). Ich kam ganz gut ins Spiel und konnte immer wieder mit Topspins punkten. Probleme gab es bei der Aufschlagannahme und ich agierte ein wenig hektisch, wodurch insbesondere viele Fehler beim Nachsetzen entstanden. Aber insgesamt dominierte ich das Spiel. (3:0 +9+10+9)

4:5 Wir waren wieder dran!

Nun ging wieder das obere Paarkreuz an die Tische: Jonasz durfte sich mit Tim Bremer messen und Maarten mit Biendarra. Tim Bremer machte wie schon im ersten Einzel mit schönen Vorhandspins das Spiel und bei Jonasz lief nicht viel zusammen, da Bremer Jonasz immer wieder scharf und lang auf der Rückhand anspielte. (1:3 -9-3+6-4) Maartens Spiel war super knapp, am Anfang wurde er von der Vorhand des Gegners regelrecht überfahren. Schnell stand es 0:2. In den folgenden Sätzen schaffte er es, ein wenig mehr selber zu machen und Biendarra besser anzuspielen. Damit glich Maarten zum 2:2 aus. Im Fünften fehlte leider nicht viel um das Match für sich zu entscheiden. (2:3, -7-8+13+9-8)

4:7 nicht gut…

Ich durfte jetzt gegen Abwehrspieler Thonemann an den Tisch. Wieder legte ich einen hektischen Start hin. Wurde durch die Abwehrschläge und Antiblocks bisschen gestört. Den ersten konnte ich mir noch knapp sichern, aber der zweite ging leider weg. Im Dritten und Vierten spielte ich ein wenig besonnener und konnte mit variablen Topspins immer wieder punkten. (3:1, +10-8+6+3) Es war wohl nicht Julians Tag. Gegen Gerken lief auch nicht viel zusammen und er kam nicht dazu weich anzuziehen und Gerken unter Druck zu setzen. Gerken wiederrum spielte sicher und zeigte beidseitig schöne Angriffsbälle. (0:3, -9-1-5)

5:8 das wird knapp!

Unser unteres Paarkreuz sollte jetzt einen Punkt möglich machen. Dazu gingen Malte gegen Thorben Günter und Fabian gegen Hiller an die Tische. Thorben freute sich schon eine Woche vorher auf die Revanche für die Niederlagen aus der Vorsaison. Entsprechend motiviert ging er an den Tisch. Malte konnte aber in den ersten beiden Sätzen sein Spiel machen und immer wieder druckvoll ziehen. Leider kam Thorben besser ins Match und kam durch mehr Offensive wieder ran. Am Nebentisch hatte Fabian Hiller mittlerweile niedergerungen. Aber leider zählte das Spiel nicht mehr, denn Malte verlor den Fünften Satz. (2:3, +11+7-8-8-7)

5:9 Schade!

Ich hätte gerne noch das Abschlussdoppel gespielt. Na ja, nächste Woche werden wir alle mal wieder trainieren und uns gegen TTG 6 rehabilitieren!

Oliver

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