3. Herren mit neuem Standardergebnis. 1:9 gegen Walddörfer

Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt. Dieses alte Volkslied wird heutzutage vor den Märzferien sinnfällig transformiert, denn die automobilen PS-Pferde werden eingespannt, um den Karren in Richtung Ski-Urlaub zu ziehen. So auch bei Olaf und Fabion O. In der letzten Woche fehlten Bastus und ich, weil wir die 2. Herren unterstützen durften. Mit Rumpftruppe gibt es Haue. So auch unter dem Walddörfer Grill an der Bernau Au, dessen schlechte Ausleuchtung in jedem Satz von Bastus mit der Aufforderung „Mach doch mal das Licht an“ kommentiert wurde. Doch genug des Selbstmitleides und der Externalisierung von Ursachen für den eigenen Untergang. Fabian H. und Vincent komplettierten unser Sextett und angesichts der Bedeutungslosigkeit für den weiteren Saisonverlauf war die Stimmung insgesamt nicht schlecht.

Kommen wir zu den Doppeln: Das Grabbel-Duo Jurczyk/Hartwig rang den Atmeistern Budnick/Ptach immerhin 2 Sätze ab. Die anderen beiden Doppel gingen in 4 Sätzen weg.

Oben verlor ich denkbar knapp -11 im 5. Satz gegen Trinh. An Gelegenheiten noch den ein oder anderen Punkt zu machen hat es nicht gefehlt – muss man dann aber auch tun. Im vorgezogenen Spiel von Trinh gegen Bastus hatte letzterer nicht viel zu bestellen, es war die konsequent indisponierte Fortsetzung der Doppelperformance – Bastus lechzt nach einer Spielpause. Budnick war dann doch zu sicher gegen Fabian und Xie Min blieb es überlassen den Ehrenpunkt des Abends gegen Ptach zu erspielen. Teilweise knallte Ptach Xie Min weg, teilweise zog Xie Min die Aufschläge von Ptach flach und mit Spin weg. Im 5. Satz dann eine kluge Auszeit von Xie Min vor dem Rückschlag und die taktische Linie ging auf. Vincent hielt gut gegen von Würzen mit, nur der Return war sein Verderben und O Wunder, Boris verlor sein erstes Spiel! In einer Begegnung zweier etwas unkonventioneller Spielsysteme behielt Zeyn die Oberhand. Die ersten Sätze gingen beide knapp an zu Ungunsten von Boris aus. Im Spiel von Bastus gegen Qamari kam Bastus nach 0:2 zurück ins Spiel, im 5. reichte es jedoch wieder nicht. Mein Spiel gegen Qamari wurde abgebrochen nachdem Boris verloren hatte.
Es war kurz nach 22 Uhr und wir wollten den örtlichen Griechen (Leandros) aufsuchen – prallten dort aber bös ab. In freudiger Erwartung eines spielortnahen Gyros fragten wir, ob wir noch etwas zu Essen bekommen, doch ein kurzer Blick auf das schon am Tresen sitzende Küchenpersonal und eine nonverbale Kommunikation mit eben diesem Personal entlockte dem Wirt nur ein kurzes: Küche zu! Wir drehten sofort bei, nicht ohne ein – offensichtlich zu leises „Tschüss“ – zu hinterlassen, wurden aber hinterrücks angepampt mit den Worten „Habe ich Tschüss gesagt?“. Ja hatte er, wir aber auch und „Küche zu!“ ist auch nicht der Style, den ich so als Gast erwarte. Fazit: Keine Weiterempfehlung für den Griechen an der Berner Au nach 21 Uhr. Wir sind dann reumütig bei Santorini eingekehrt – ohne allerdings unseren versuchtenGyros-Seitensprung zu beichten. Auch dort war es für einen Freitag Abend erstaunlich leer … im Märzen der Bauer …

Noch einen Abschuss wollen wir uns ersparen und in den nächsten Spielen wollen wir noch mal richtig zur Sache gehen …

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