TSV Sasel II gegen Urania Bramfeld

 

 

Heute gab es im Team der 2. vom TSV Sasel gleich mehrere Prämieren auf einen Schlag!

Dazu im Laufe des Berichtes mehr, um es ein wenig spannend gestalten zu wollen 🙂

Beim 3. Ligaspiel der noch jungen Saison hatten wir in unserem ersten Heimspiel die Mannschaft aus Urania Bramfeld zu Gast.

Die Gäste haben eine bisher makellose Saison gespielt. Auch für sie war es das dritte Spiel der Liga.

Am Tag zuvor haben sie den Top Favoriten aus Schwarzenbek mit 9:5 bezwingen können.

Von der Sympathie her hätten wir ihnen einen weiteren Sieg gegönnt, aber auch für uns standen wichtige Punkte auf dem Spiel.

Deshalb haben wir in folgender Aufstellung alles gegeben, um die Punkte in der Heimat zu lassen.

  1. Masur
  2. Scharwächter
  3. Wrobbel
  4. Dohmen
  5. Thüne
  6. Ullmann

Da sticht schon die erste Prämiere ins Auge. Wir wurden in diesem Spiel nämlich von Lleyton unterstützt. Er feierte sein Debüt in der Verbands-Oberliga. Vielen Dank an dieser Stelle schonmal für deinen Einsatz! 🙂

Nicht ganz so auffällig ist die 2. Prämiere:

Michel aus der Mitte war an dem Tag der „Mannschaftspapa“, denn mit seinen 22 Jahren war er der älteste im Team der blauen!!!

Insgesamt hatten wir einen Altersdurchschnitt von 18,66 Jahren. Zusammen waren wir alle volljährig. Da hätten wir ja als geschlossene Mannschaft noch auf die Piste gehen können… 😉

Glücklicherweise konnte unser Spiel auf 12:30 vorverlegt werden, denn dadurch konnten wir zeitgleich mit der 1. Herren spielen. Es gab somit schöne und spannende Spiele, die auch so einige Zuschauer, trotzt des Sonnenscheins, in unsere neue Sporthalle geführt haben.

Danke für die tatkräftige Unterstützung!!!

Es war Zeit für die nächste und letzte Prämiere:

Der neue Mannschaftsführer (Nils) durfte seine erste Heimrede halten.

Nicht ansatzweise so sicher wie der kurze Vorhandaufschlag (das mag schon etwas heißen…) brachte er das mehr oder weniger kläglich über die Runden… 🙂

Die Gäste nahmen es mit Humor und ich meine:

Es ist noch nie ein Profi vom Himmel gefallen. Man wächst ja an seinen Aufgaben 🙂

Nun zum Spiel:

Die Doppel haben wir wie folgt aufgestellt:

D1: Masur/Scharwächter

D2: Wrobbel/Ullmann

D3: Dohmen/Thüne

Nach den ersten 3 Spielen zeigte sich, dass wir die Doppel ganz schön clever aufgestellt hatten, denn es hieß nach den Doppeln eine Führung von 2:1.

Da war schon das erste Spiel, in dem Lleyton seine Stärke mal bei den Herren im überregionalen Bereich „visualisierte“. Jetzt waren es nicht nur Worte, sondern es schlugen die Rückhänder ein 🙂

Wir hofften auf einen ähnlich erfolgreichen Fortlauf des Spiels, mussten aber leider ohne Sieg aus dem oberen Paarkreuz an die Mitte weiterreichen. Nun gerieten wir nach den Niederlagen von Patrick und Nils in einen Rückstand von 2:3.

Patrick verlor ganz knapp mit 2:3 und hätte das Spiel auch verdient gewinnen können.

Nils fand leider nicht richtig in sein Spiel rein und musste sich am Ende mit einem leider recht deutlichen Ergebnis von 0:3 geschlagen geben.

In der Mitte ging das dann anders weiter.

Jon verkürzte durch ein starkes Spiel gegen Golenia auf 3:3. Mit starken Aufschlägen und dem nötigen Feingefühl für parallele Bälle erkämpfte er sich souverän einen 3:1 Sieg.

Michel musste gegen den überdurchschnittlich Starken Mann aus der Mitte (Lars Jetter) antreten.

Im ersten Satz sah das recht deutlich aus. Aber Michel hat die Schultern nicht hängen lassen, sondern hat sich auf das Spiel angepasst und konnte den nächsten Satz mit Biss gewinnen.

Die folgenden beiden Sätze gingen leider an den Gegner, doch waren es sehr knappe Sätze.

Gut gespielt Michel!

Somit ein Zwischenstand von 3:4.

Dann wurde die Verantwortung an das untere Paarkreuz weitergereicht.

Nisse musste gegen Steffen Koehn, der in letzter Zeit sein bestes Tischtennis abrufen kann. Er hat sich zum Einstieg in die Saison durch die Qualifikation gespielt und durfte bei dem Top 12 teilnehmen. Dort landete er im Mittelfeld. Das Ergebnis zeigt die Stärke von ihm etwas auf.

Von daher musste Nisse alles geben, um da gegen angehen zu können.

In 3 wirklich engen Sätzen entschieden nur wenige Bälle über Sieg oder Niederlage. Leider war es in diesem Fall die Niederlage für uns.

Dann war Lleyton an der Reihe. Ihm gegenüber stand der „Jugendkiller“ Hormos Ghanati. Eine nahezu unzumutbare Aufgabe für junge Spieler, die das erste Mal diese Spielweise zu Gesicht bekommen. Denn mit dem aggressiven und cleveren Noppenspiel ist es unberechenbar wo der Ball als nächstes hinfliegt. Das Ergebnis war entsprechend klar.

Es klappt bestimmt nächstes Mal lieber Lleyton! Wir haben dich immer gern im Team 🙂

Im oberen Paarkreuz ging es jetzt wieder zu.

Patrick konnte sich in einem guten Spiel mit lauten Kampfschreien einen Vorteil erkämpfen und gewann die ersten beiden Sätze. Dann stellte sich der Gegner (Markus Regenthal) auf die Spielweise von Patrick etwas besser ein und klaute ihm einen Satz. Danach machte Patrick den Sack zu und gewann letztendlich mit 3:1.

Genau andersherum lief es bei Nils. Mit etwas Problemen beim Rückschlag brachten ihm die Punkte im offenen Spiel leider nicht viel, denn er musste sich über 4 Sätze mit einer Niederlage zufrieden geben.

Zwischenstand: Die Gäste haben den Abstand stark ausgeweitet: Nun stand es 4:7.

Jon und Lars sind schon oft aufeinandergelaufen und es wurde bisher nahezu immer knapp.

In den ersten 2 Sätzen strahlte der Gegner total ab und traf jeden Ball. Somit erschuf er sich eine komfortable Führung von 2:0. Mit einem Stand im dritten Satz von 7:10 gegen Jon, dachten schon einige, dass das Spiel abgehakt werden kann. Allerdings war das nicht die Meinung von Jon. Er kämpfte sich über lange Rallys in das Spiel zurück und gewann diesen und den nächsten Satz noch. Starke mentale Leistung!

Leider reichte die Kraft nicht für den 5. Satz. In diesem legte der Gast wieder voll los und erspielte sich mit aggressiven und gut platzierten Bällen den Sieg zum 4:8.

Nun durfte Michel noch ein 2. Mal an die Platte.

Der Fokus der Zuschauer richtete sich bereits mehr in Richtung der 1. Herren, die dabei war „Füchse zu erlegen” (an dieser Stelle verweise ich an den ausgesprochen guten Humor in dem Bericht von Flo Keck -Bargteheide).

Mit dementsprechend geringer Unterstützung konnte Michel nicht die nötige Motivation schöpfen und verlor das Spiel leider.

Das Thema interne Unterstützung müssen wir wieder intensivieren, sodass wir uns ein bisschen mehr gegen die Gegner wehren und ihnen das Leben schwer machen.

Das sehen wir im nächsten Spiel am kommenden Samstag auswärts gegen die Jungs aus Schwarzenbek.

Heute sollte es wohl nicht sein. Dafür holte die 1. Herren 2 gute und wichtige Punkte!

In diesem Sinne verabschiede ich mich und verbleibe mit sportlichen Grüßen,

LG Nils

Ein Kommentar

  • tomkrause sagt:

    Liebe Kollegen. Was hat euch geritten einen Schüler – auch wenn er Ullmann heißt – gegen Hormos die VOL-Premiere spielen zu lassen? Sollte das ein Resilienz-Test sein? Hatte da vorher einer 1000€ auf steigende TTR-Werte für Hormios gesetzt? Wenn da einer ´ne C-LIzenz hat : Sofort zurückgeben!
    Man könnte auch versuchen einen LK-Jugendlichen gegen Müller oder Kaiser antreten zu lassen – der Lerneffekt wäre ebenfalls Null, weil Jung-Deutschlanf ja gar nicht versteht was da überhaupt abgeht – und aiuch gar keinen Wumms hat mal durchzurohren. Lleyton wird´s verkraften, der war am Freitag gut drauf. Ich beantrage hiermit: Bevor der Nachwuchs in solche Abenteuer geschickt wird muss die Reifeprüfung gegen Kaiser und Müller abgelegt werden.

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