Halloween an der Ostsee – Süßes für Sasel, Saures für Rostock

Von 2. November 2021 1. Herren, Allgemein Keine Kommentare

Vergangenen Sonntag ging es für Adrian, Mariano, Paddy und mich an die Ostsee, allerdings nicht zum Entspannen und auch nicht zum Halloween-Süßigkeiten sammeln. Wir hatten gegen den TSV Rostock Süd große Ziele: Zwei Punkte wollten wir holen, um so unsere gute Tabellensituation weiter zu verbessern.  

Gleichzeitig wussten wir, dass Rostock mit der neuen Nummer 1 Dietz nicht zu unterschätzen war. Doch zu unserem Glück waren sowohl Nummer 3 als auch Nummer 4 der Gegner an diesem Wochenende verhindert, weshalb Rostock mit zwei Ersatzspielern aus der Verbandsliga antrat.

Seelenruhig gingen wir also in die Doppel. Paddy und ich gewannen zur Abwechslung mal den ersten Satz und bei 7:2 im zweiten lief noch alles glatt. Dann riss der Faden, zweiter Satz 7:11 und die nächsten beiden Sätze gingen auch weg.

Mariano und Adrian taten sich ebenfalls schwer gegen die gut aufspielenden Voß und Dümmer. 0:1 und 6:9 hieß es kurzzeitig, bevor unsere Jungs die Kurve kriegten und das Doppel schließlich 3:1 gewannen. So richtig überzeugend war das noch nicht…

Dass wir von da an kein Einzel mehr verlieren sollten, hätte wohl keiner ahnen können. Gleichzeitig täuscht das deutliche Endergebnis mit 9:1 vielleicht – Ich zitiere Adrians Worte nach dem Spiel (die er garantiert nicht ironisch meinte): „Jungs, das war ein knapper 9:1 Sieg“.

Viele Spiele waren knapp und umkämpft, wie zum Beispiel die Partien im oberen Paarkreuz gegen die Rostocker Nummer 1 Marvin Dietz. Mariano konnte im 5. Satz zu 9 gewinnen und Adrian lief im 5. Satz ebenfalls einem Rückstand hinterher (ich meine, es war 2:6).

Ich gewann zwar beide meine Spiele 3:0, aber alle Sätze waren knapp. Voß mit seiner guten Vorhand und Penholderspieler Dümmer mit guten Rückhand-Bananen über dem Tisch verlangten mir Einiges ab. Zum Glück blieb ich konzentriert, auch wenn es eng wurde, und konnte so die entscheidenden Punkte holen.

Und Paddy musste sich gegen Voß zum Schluss auch ganz schön strecken, denn wieder ging es über fünf Sätze. Mit einem guten letzten Satz und einem 11:3 besiegelte er dann das Endergebnis und wir konnten uns munter auf die Heimreise begeben. Schon gegen 16 Uhr erreichte das Masur-Mobil Hamburg, sodass wir noch ein paar Stunden zum Entspannen hatten.

Nächste Woche Sonntag geht’s dann „auswärts“ zum Derby nach Poppenbüttel. Hier erwarten wir spannende und vor allem hochklassige Matches gegen die gut aufgestellten Poppenbütteler. Aktuell brauchen wir uns aber wirklich nicht verstecken: Tabellenplatz 3 und ein 7:3 Punktekonto. Und alle mit positiver Einzelbilanz.

Bis dahin,

David

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